Tauben mit Nadeln verletzt und getötet: Ermittlungen gegen 65-Jährigen in Freiburg
Nach mehreren Fällen verletzter und getöteter Tauben in Freiburg hat die Polizei einen 65-jährigen Tatverdächtigen ermittelt. Wie die örtliche Polizei am Montag mitteilte, waren im Freiburger Stadtteil Stühlinger mehrfach Tauben aufgefallen, die mit "injektionsnadelähnlichen Geschossen" verletzt worden waren. Weitere Tiere seien durch Luftdruckmunition verletzt oder getötet worden.
Die Ermittlungen wurden demnach Mitte April nach einem Zeugenhinweis aufgenommen. Besonders auffällig sei eine noch lebende Taube gewesen, der eine Nadel quer im Kopf steckte. Das Tier konnte bislang nicht eingefangen werden. Wie viele Tiere insgesamt betroffen waren und ob alle Taten dem Mann zugerechnet werden können, war noch unklar.
Gegen den 65-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Tierschutz- und das Waffengesetz ermittelt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden Beweismittel beschlagnahmt.
Q.Davis--CT