Warren Buffett legt Verwaltungsratsvorsitz seiner Investmentfirma nieder
Es ist ein Rückzug auf Raten: US-Investor Warren Buffett, bekannt als "Orakel von Omaha", legt auch den Verwaltungsratsvorsitz seiner Holding Berkshire Hathaway nieder. Der 96-Jährige bleibe aber Mitglied des Verwaltungsrats und sei zudem zum "Ehrenpräsidenten" ernannt worden, teilte Berkshire Hathaway am Freitag mit. Buffett war zum 1. Januar bereits als Geschäftsführer ausgeschieden.
Buffett gilt als Legende unter den Investoren und wird wegen seiner Erfolge das "Orakel von Omaha" genannt. Berkshire Hathaway hat seinen Sitz in Omaha, der größten Stadt des US-Bundesstaats Nebraska.
Buffett hatte das marode Textilunternehmen Berkshire Hathaway in den 60er-Jahren übernommen und über die Jahre zu einer riesigen Holdinggesellschaft ausgebaut, die heute mehr als eine Billion Dollar wert ist. Sie besitzt Unternehmen wie Duracell oder den US-Versicherer Geico sowie Aktien ausgewählter Konzerne wie Coca-Cola oder der Bank of America. Buffet selbst ist Milliardär.
Seinen Rückzug als Geschäftsführer hatte er im Mai 2025 überraschend bei einer Aktionärsversammlung angekündigt. Sein Nachfolger in dieser Funktion ist Greg Abel. Den Vorsitz des Verwaltungsrats übernimmt nun Buffetts Sohn Howard, wie die Holding weiter mitteilte.
G.Walker--CT